Pressemitteilung 0101/15: Migrant*innen verurteilen den Anschlag von Paris

Charlie Hebdo

Mit großer Bestürzung auf den Anschlag von Paris reagiert der Landesverband der Migrantenvertretungen in Baden-Württemberg (LAKA). „Solche Anschläge auf Menschen sind niederträchtig und menschenfeindlich. Sie missbrauchen dabei die Religion und richten sich gegen uns alle, die für ein friedliches Zusammenleben in Würde und gegenseitigem Respekt eintreten“, so der Vorsitzende des LAKA, Dejan Perc. Er befürchtet, dass andere Extremisten den Anschlag propagandistisch gegen Migrant*innen  ausschlachten werden. Daher begrüßt er auch die Stellungnahmen der muslimischen Organisationen in Deutschland, die wie etwa der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland die Tat aufs Schärfste verurteilen und dem Terror keinen Platz in der Religion zugestehen. Memet Kilic, MdB a. D. und ebenfalls Vorstand des LAKA, spricht stellvertretend allen Angehörigen und der Redaktion Charlie Hebdo sein Beileid aus. Er betont, dass es zu den universellen Menschenrechten keine Alternative gibt und Terroristen uns niemals  einschüchtern werden. Die unmissverständliche Haltung des LAKA wird durch das mehrsprachige Logo „Ich bin Charlie“ auf www.laka-bw.de repräsentiert.

Der Landesverband kommunaler Migrantenvertretungen (LAKA) ist als Vertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte in Baden-Württemberg legitimierter Ansprechpartner des Landtags, der Landesregierung, der kommunalen Migrationsräte, aller relevanten Organisationen auf Landesebene, vergleichbaren Migrantengremien in anderen Bundesländern und dem Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI).